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Fallsammlung

Befund

Klinische Angaben:
Zustand nach Entfernung eines intra-zystisches in situ Carcinoms von 0,5 cm Durchmesser aus dem rechten oberen Quadrantenbereich etwa bei 12 Uhr, brustwandnah.
Markierung auch einer zweiten Läsion, etwa bei 9 Uhr im lateralen Quadrantenbereich.

Mammadiagnostik vom 05.01.99:
Mammographisch findet sich im Bereich des entfernten DCIS diskreter, komedoförmiger Kalk, der auch in einer digitalen Vergrößerungsaufnahme hinsichtlich der Dignität nicht eindeutig einzuordnen ist.
In seiner Nachbarschaft eine uncharakteristische rundliche Verschattung.
Im Bereich der zweiten Markierung rechts bei 9 Uhr wiederum glasstecknadelkopfgroße Verschattung, möglicherweise ein neuer Herd, möglicherweise aber auch den unveränderten nachweisbaren alten Herdbefund.
In Anbetracht des feingeweblichen Untersuchungsergebnisses (DCIS) und der Tatsache, dass kernspintomographisch 1997 neben der Läsion eine kräftige reticuläre Gadoliniumanreicherung zu erkennen war, ist nach Absprache mit Herrn Prof..., die Entfernung des Mikrokalkes und der kleinen Läsion bei 9 Uhr erforderlich.
Eine prä-operative Markierung ist notwendig, desgleichen wäre eine prä-operative Kernspintomographie sinnvoll, um Hinweise auf die Ausdehnung des Prozeßes zu erhalten.
Davon hängt das therapeutische Procedere ab.
Die Patientin wird sich im Verlauf der nächsten 4 Wochen für die Operation im Sekretariat von Herrn Prof. ... anmelden.

Beurteilung:
Verdacht auf ein erneutes verkalkendes DCIS. DE erforderlich. Prä-operative Markierung und Kernspintomographie ratsam.

Letzte Änderung: 26.02.2008 19:02:22 Uhr