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Überwachung von Risiko- und HochrisikopatientenÜberwachung von Risiko- und HochrisikopatientenBei dieser Gruppe finden sich gehäuft bösartige Tumoren bei Verwandten 1. und 2. Grades. Besonders verdächtig auf eine vererbte Anlage für Brustkrebs sind Krebserkrankungen bei Verwandten in jungen Jahren (zwischen 25 und 35 Jahren). Auch eigene, bereits behandelte Brustkrebserkrankungen und sonstige Organtumoren erfordern eine intensivere Überwachung. Die bildgebenden Früherkennungsmaßnahmen setzen ab dem 30. Lebensjahr ein, wobei die Mammographie in nur einer Schrägaufnahme (um 50 % reduzierte Strahlendosis) jährlich mit einer Ultraschalluntersuchung kombiniert wird. Bei dichtem Brustgewebe bevorzugen wir in 2-jährigen Intervallen zuzüglich die Kernspintomographie (MRM), besonders wenn das Brustgewebe auch sonographisch schlecht beurteilbar ist (Adenogen, Zysten und zystenähnliche Strukturen). Die MRM wird möglichst zwischen zwei Mammographieterminen durchgeführt und mit den Ergebnissen von Mammogramm und Sonogramm abgeglichen. Bei Frauen im gebärfähigen Alter liegt der optimale Untersuchungstermin zwischen dem 7. und 12. Zyklustag. Letzte Änderung: 25.01.2008 18:55:26 Uhr |
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