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Die Digitalisierung der Mammographie eröffnet neue Möglichkeiten, die Effektivität in der gesamten Mammadiagnostik zu verbessern, insbesondere dann, wenn alle Bilddaten inkl. Voraufnahmen digital vorliegen. Die archivierten oder von der Patientin mitgebrachten Mammogramme werden vor der Untersuchung in das PACS-System (PACS = Picture Archivising and Communication-System) eingespeichert und stehen bei der aktuellen Untersuchung zur Begutachtung zur Verfügung.
Voll-digitales Arbeiten bedeutet also neben der digitalen Mammographie die sekundäre Digitalisierung der wichtigsten Voraufnahmen und die Verfügbarkeit möglichst aller befundrelevanten Bilddaten in digitaler Form (klinische Bilder, Sonographie, Kernspintomographie, digitale Stereotaxie und Zytologie/Histologie; s. Abb 1 und Abb. 2 Schema).


Abb. 1


Abb. 2


Diese Bilddaten werden im PACS-Achiv gespeichert und in elektronischen Patientenmappen organisiert, so dass sie jederzeit zum Vergleich herangezogen werden können (s. Abb. 3)

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Abb. 3


Auch prä-, peri- u. postoperative Untersuchungsbefunde sowie Arztbriefe sind digital in einer gemeinsamen Datenbank zu speichern, die auch anderen beteiligten Institutionen eines Mammazentrums zugänglich gemacht werden sollen.
Im Institut für Mammadiagnostik des zertifizierten Interdisziplinären Mammazentrums Esslingen (IMZE) wird eine solche Datenbank gepflegt und es kann problemlos auf alte Befund und Bilder zurückgegriffen werden.

Letzte Änderung: 16.01.2009 12:32:04 Uhr