29. März 2017
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Brustkrebs wird auch als Mammakarzinom bezeichnet. Der Tumor bildet sich in der Brustdrüse.
Was ist Brustkrebs

Was ist Brustkrebs?

Brustkrebs ist eine bösartige Krebserkrankung, bei der in der Brust krankhaft veränderte Zellen entstehen, die sich ungebremst vermehren. Diese Krebszellen bilden dann ein Krebsgeschwür, das sogenannte Mammakarzinom.

Grundsätzlich ist es möglich, dass sich von diesem Krebsgeschwür Zellen lösen und im Körper weitergeleitet werden, z. B. über die Blutgefäße bzw. den Blutkreislauf oder über das Lymphsystem. Dann können diese Krebszellen sich an anderer Stelle des Körpers niederlassen und dort erneut Krebs hervorbringen. Man spricht in diesem Fall von Tochtergeschwülsten, sogenannten Metastasen. Brustkrebs ist eine Erkrankung, die vorwiegend Frauen betrifft, nur etwa jede hundertste Erkrankung tritt bei einem Mann auf.

Aufbau der weiblichen Brust

Die weibliche Brust (lateinisch „Mamma“) besteht aus Drüsengewebe, Bindegewebe und Fettgewebe. Das Drüsengewebe umfasst die Milchgänge und die Drüsenläppchen, während das Bindegewebe das festigende, halt gebende Gerüst für die Milchgänge ist. Fettgewebe befindet sich in den Räumen dazwischen.

therapie-brustkrebsIm Laufe der Jahre verändert sich das mengenmäßige Verhältnis zwischen Drüsengewebe und Fettgewebe. Wenn die Frau schwanger ist oder ihren Säugling stillt, gibt es besonders viel Drüsengewebe. Je älter die Frau wird, desto mehr Fettgewebe gibt es. Während des monatlichen Zyklus kann sich die Brust in Festigkeit und äußerer Form verändern. Die Brust wird versorgt über die Lymphbahn, die Nerven und die Blutgefäße. Die Lymphgefäße formen die Lymphbahn, die zu den Lymphknoten in der Achselhöhle führen. Lymphknoten sind im gesunden Fall erbsengroß, weich und kaum tastbar. Wenn entzündliche Prozesse oder eine Tumorerkrankung vorliegen, können sie geschwollen und hart sein.

Wie oft kommt Brustkrebs vor?

Brustkrebs ist bei Frauen die häufigste Krebserkrankung – nicht nur in Deutschland, sondern in allen Industrienationen. In Deutschland handelt es sich bei 30 % aller weiblichen Krebserkrankungen um Brustkrebs. So wird jährlich in Deutschland bei beinahe 70.000 Frauen Brustkrebs diagnostiziert. Die gute Nachricht ist: Die Prognose bzw. die Überlebenschancen bei diesen Frauen haben sich in den letzten Jahren immer weiter gebessert.

Grundsätzlich gilt, dass mit steigendem Alter der Frau auch ihr Risiko für Brustkrebs zunimmt. Selten sind sehr junge Frauen betroffen. Ab dem 40. Lebensjahr steigt die Gefahr, an Brustkrebs zu erkranken. Ab dem 50. Lebensjahr nimmt das Risiko deutlich zu. Die überwiegende Zahl der Betroffenen erkrankt nach der Menopause (also nach den Wechseljahren). Das Alter der erkrankten Frauen liegt im Durchschnitt bei 64 Jahren.

Die Häufigkeit von Brustkrebs ist von Land zu Land verschieden, was unter anderem an den unterschiedlichen Lebensgewohnheiten in den verschiedenen Ländern liegen kann. In Japan z. B. erkranken weniger Frauen an Brustkrebs als in Deutschland.

Fedor Singer

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